Das Pünkösdfürdöi Bad in Budapest
Auch wenn einige Bäder in der Badestadt Budapest nicht als Heilbäder eingestuft werden, heißt das nicht, dass die Becken kein Thermalwasser enthalten. Neben dem Palatinus Bad und dem Paskál Bad ist auch das Pünkösdfürdöi Bad ein Hort der Erholung und der Entspannung. Im Norden von Budapest liegt dieses Bad genau am Ufer der Donau und bietet damit einen schönen Ausblick auf diesen ungarischen Fluss. Zusätzlich schätzt sich das Pünkösdfürdöi Bad sehr glücklich, dass das Gelände mit uralten Bäumen versehen ist, welche nicht nur Schatten spenden, sondern auch ein wunderbares Ambiente kreieren.
Die Geschichte des Pünkösdfürdöi Bad begann 1935. Die Einwohner dieses Stadtteils wünschten sich ein Bad, an welchem man sich im Sommer abkühlen konnte. Deshalb wurde Alfred Hajós damit beauftragt ein Strandbad zu errichten. Dabei fiel den Investoren der Blick sofort auf ein Gelände, welches bereits alte Bäume hatte und zudem noch einen direkten Ausblick auf die Donau. Das Grundstück wurde gekauft und schon wenige Jahre später kamen die ersten Besucher in das eröffnete Pünkösdfürdöi Bad. Das Konzept funktionierte und bis 2000 wurde auch wenig verändert. Anfang des 21. Jahrhunderts aber wurden Filter und Umwälzpumpen in die Becken eingebaut um den Hygienestandard zu erhöhen und damit den Besucherkomfort zu verbessern.
Seitdem ist das Pünkösdfürdöi Bad in den Sommermonaten ein beliebtes Ziel für die Budapester, aber auch für Gäste aus dem Ausland. Insgesamt gibt es drei Becken, welche sich in einer Linie Richtung Donau erstrecken. Das erste Becken ist das Kinderbecken. Hier sieht man gleich, dass Sand ein wichtiger Bestandteil des Beckens ist, da der Aufgang zu den Rutschen, welche eine kleine Burg darstellt, und andere Objekte am Beckenrand alle mit Sandelementen dekoriert wurden um so ein mediterranes Gefühl zu vermitteln. Das mittlere Becken ist das Strandbecken und besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist ein Strudel, in welchem die Besucher in Kreisbahn gehen oder schwimmen können und der zweite Teil ist ein flacheres Beckenstück. Das letzte Becken ist das weite Schwimmbecken, welches nicht nur für Sportler, sondern auch für Freunde des Wassersportes gut geeignet ist.
Das Pünkösdfürdöi Bad bietet aber noch mehr als die drei Becken. Das Wasser, welches für die Becken genutzt wird, ist Karstwasser mit einem hohen Anteil an Kalzium und Magnesium. Somit kommen auch gerne ältere Gäste, um ein entspannendes Bad im Thermalwasser zu nehmen. Weiters ist auch die Symbiose zwischen der Natur und dem Bad interessant. Die Wiesen, Pflanzen und Bäume werden so gut gepflegt, dass die Grünflächen sofort auf ein Picknick einladen, oder auf eine kleine Partie Fußball. Bei den Sonnenliegen kann man sich gleich bei der Donau etwas bräunen oder eine Zeitung lesen. Falls man die natürliche Bräunung etwas beschleunigen möchte, gibt es auch eine Sauna.
Nach einem angenehmen Aufenthalt im Pünkösdfürdöi Bad kann man noch in der Gaststätte ein ungarisches Gericht genießen. Das Bad zeigt sich in vielen Aspekten von einer sehr guten Seite. Die Lage ist ausgezeichnet, die Natur wird nicht vernachlässigt, die Auswahl der Becken ist sehr gut und es gibt auch noch ein paar zusätzliche Angebote zwischen den Badeeinheiten. Deshalb ist ein Besuch im Pünkösdfürdöi Bad nicht nur für Familien sehr gut geeignet, sondern auch für jeden, der eine Abkühlung vertragen könnte, oder einfach das Thermalwasser genießen will. So kann man während eines Aufenthaltes in Budapest im Sommer auch das Pünkösdfürdöi Bad besuchen und ausprobieren.
Damit man einen Aufenthalt im Pünkösdfürdöi Bad optimal planen kann, gelten zur Zeit folgende Öffnungszeiten und Preise:
-Das Bad ist von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 Uhr und 19:00 Uhr geöffnet. Am Freitag und am Wochenende ist das Bad von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.
-Der Durchschnittspreis für eine Tageskarte beträgt 1300 Forint (ca 5 Euro).
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