Hódmezövásárhely (Neumarkt an der Theiß)

Hódmezövásárhely (Neumarkt an der Theiß)

Hódmezövásárhely befindet sich in der Südlichen Tiefebene und gehört zu den ungarischen Städten mit den größten Flächenausweitungen. Dies liegt unter anderem daran, dass Hódmezövásárhely seit vielen Jahren viele Gehöfte aufweist, die eine weiträumige Ausweitung voraussetzen. Die traditionelle Stadt verläuft entlang der Theiß und begeistert heute viele Touristen mit den Sehenswürdigkeiten von Hódmezövásárhely. Zusätzlich dazu ist auch die ungarische Puszta nicht weit von der Stadt entfernt und die Gegend ermöglicht es, die ungarische Natur ausgezeichnet erkunden zu können.

Die Geschichte von Hódmezövásárhely beginnt bereits vor 7000 Jahren. Schon damals entdeckten die Einwohner die besondere Erde, mit der man Statuen und Töpfe herstellen konnte. Während dem 2. Jahrtausend siedelten sich mehrere ungarische Dörfer in der Gegend an und betrieben regen Handel. Nachdem der Ort Hódmezövásárhely von den Osmanen besetzt und im 17. Jahrhundert wieder befreit wurde, beschlossen die Dörfer sich unter Hódmezövásárhely zusammenzuschließen und somit ein Marktzentrum zu gründen. Dies gelang den Einwohnern auch und so konnte die Stadt florieren.

Heute wird Hódmezövásárhely auch das “Bauern-Paris” genannt. Die ungarische Kultur, sowie verschiedene Traditionen sind heute noch ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Viele Einwohner nehmen an jährlichen Festivitäten wie dem Lenzfest teil, bei welchen das Rind mit Zauberritualen auf die Sommerweide gebracht wird, damit die Tiere einen sicheren und ertragreichen Sommer erleben. In der Majolikafabrik kann man sich die Keramikkunst ansehen, die schon immer ein wichtiger Bestandteil von Hódmezövásárhely war.

Im Stadtzentrum von Hódmezövásárhely ist der Turm des Rathauses unübersehbar. Vom Hauptplatz aus kann man die vielen Straßen erkunden und sich zum Beispiel die Alföld-Galerie oder das Töpferhaus Csúcs ansehen. In den zwei Künstlerkolonien findet man über 40 Künstler, die ihre Werke präsentieren und auch manchmal verkaufen. Ebenfalls wunderschön sind die religiösen Gebäude der Stadt. Dazu gehören die reformierte Altkirche und die Synagoge.

Während man in den weiten Alleen einen Spaziergang macht, kann man sich die Tonfiguren im Tornyai-János-Museum ansehen, die man bei archäologischen Ausgrabungen gefunden hat. Für sportliche Aktivitäten eignet sich zum Beispiel das Thermalbad von Hódmezövásárhely an. Zusätzlich ist es aufgrund der vielen Gehöfte möglich, reiten zu lernen, und sich somit sportlich betätigen zu können. Egal wofür man sich entscheidet, in Hódmezövásárhely ist für jeden Gast eine Attraktion dabei.

Ein sehr bekanntes Fest für die Einwohner sind die Agrartage zum Georgsjahr. Noch heute ist die Kunst des Lenkens einer Kutsche und des Reitens eines Pferdes für viele Einwohner ein wichtiger Bestandteil in der Kultur der Stadt. Deshalb sollte man sich die verschiedenen Wettbewerbe und Vorstellungen ansehen. Nach den Csikós beweisen die Reiter hier, welchen Perfektionismus man für das Reiten und Lenken der Pferde entwickeln kann.

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