Thermen und Thermalquellen in Ungarn

Thermen und Thermalquellen in Ungarn

Schon Hippokrates, der Vater der Medizin, sagte, dass die Natur Krankenheiten sehr gut heilt. Ungarn kann diesem Ratschlag einfach folgen, da das Land zu den thermalquellenreichsten Länder der Welt zählt. Unzählige natürliche Thermal- und Heilwasserquellen sprudeln im ganzen Land und werden seit über 2000 Jahren genutzt. Bereits die Römer erkannten das Potential der ungarischen Thermalquellen und erbauten an vielen Orten ihre berühmten Bäder. Noch heute kann man die Überreste der vielen Bäder als Sehenswürdigkeit betrachten und bewundern.

Über 1300 Thermalquellen sind in Ungarn bekannt. Davon werden über 300 für Badezwecke genutzt.  Die Badestadt Budapest ist wahrlich das Zentrum der ungarischen Thermen, da sich 130 der 300 Thermen in der ungarischen Hauptstadt Budapest befinden. Es handelt sich bei dem Heilwasser aber nicht um ein einziges Wasser. Jede Quelle hat ihre ganz eigene Konzentration an Mineralien. Das bedeutet, dass es für verschiedene Krankheiten verschiedene ungarische Thermalquellen gibt. Das Heilwasser behandelt die unterschiedlichsten Leiden wie zum Beispiel rheumatische Erkrankungen und neuronale Schäden.

Die ungarischen Thermen sind heute in Form von Heilbädern, Sanatorien, Kurhotels und Wellnesshotels aktiv. Fachpersonal und ausgebildete Ärzte beraten Sie gerne und erstellen für Sie ein ideales Programm für die Leiden Ihres Körpers. Besondere Thermalhotels und Wellnesshotels bieten einen entspannenenden Aufenthalt in der Nähe oder direkt bei den heilenden Quellen. Die ungarischen Thermalquellen sind so beliebt, dass jährlich abertausende Besucher in das Land kommen, um sich verwöhnen oder behandeln zu lassen.

Der wichtigste Aspekt der ungarischen Thermalbäder ist die hohe Qualität der Anlagen. Dabei handelt es sich nicht nur um viel Komfort, Hygiene und moderne Technologie, sondern auch qualifiziertes Fachpersonal, welches sich für Patienten einsetzt um Leiden zu lindern. Deshalb werden Thermalbäder in Ungarn regelmäßig erneuert und rennoviert, damit die Gäste einen perfekten Aufenthalt genießen können.

Einer der berühmtesten Thermalquellen in Ungarn ist selbstverständlich der Thermalsee von Héviz. Der größte Thermalsee der Welt ist fast fünf Hektar groß und für den ungarischen Tourismus unentbehrlich. Das Széchényi Heilbad in Budapest befindet sich im Városliget und kombiniert Erholung mit der modernen Hauptstadt. Auch das Gellértbad am Fuße des Gellért Berges ist für Tradition und heilende Wirkungen bekannt. In Eger befindet sich zum Beispiel das türkische Bad und in Szeged das Heilbad Anna. eine Besonderheit ist auch das Höhlenbad von Miskolctapolca, in welchem man einen Badeaufenthalt in einer uralten Höhle genießen kann. Somit gibt es eine große Auswahl an einzigartigen Thermen in Ungarn.

Wenn man sich nun ein geeignetes Thermalbad in Ungarn aussucht, sollte man den Unterschied zwischen dem ungarischen Heilwasser und dem Thermalwasser nicht außer Acht lassen. Während Thermalwasser im Allgemeinen jedes Wasser mit einer Temperatur über 30° ist, können Heilwasser durchaus kühler sein. Bei dem heilenden Wasser geht es prinzipiell um die Zusammensetzung der Mineralien.

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