Ungarische Weihnachtsmärkte

Ungarische Weihnachtsmärkte

Alle Jahre wieder beginnt in Ungarn der Advent und das bedeutet das sich die Ungarn bereits auf Weihnachten freuen. Für manche ist es eine Zeit der Erholung, für andere ist es die Zeit einen letzten Weihnachtseinkauf vor den Feiertagen zu machen. Eine sehr beliebte Weihnachtstradition während der vorweihnachtlichen Tage sind die ungarischen Weihnachtsmärkte. Das besondere Ambiente, die warmen Getränke und die verlockenden Düfte sind in diversen ungarischen Städten zu finden und verzaubern meist den Hauptplatz oder die Innenstadt dieser Orte.

Es gibt einen ungarischen Weihnachtsmarkt, der die Tradition der Weihnachtsmärkte immer in ganz besonderes Licht rückt. Seit dem Jahr 2000 wird jedes Jahr in Budapest am Vörösmarty Platz der Budapester Weihnachtsmarkt aufgestellt und bis nach Weihnachten betrieben. Viele Gäste aus dem Ausland lieben den Weihnachtsmarkt und deshalb haben auch andere Städte in Ungarn beschlossen Weihnachtsmärkte zu eröffnen. Zu diesen Städten gehören Sopron, Pécs, Veszprém, Szeged und Miskolc. Hier werden die ungarischen Weihnachtsmärkte nach dem Prinzip des Budapester Weihnachtsmarktes betrieben und nicht nur die einheimischen Ungarn erfreuen sich an den neuen Märkten.

Das Zentrum der ungarischen Weihnachtsmärkte ist natürlich der Weihnachtsbaum. Je nach Stadt denken sich heimische Künstler ganz besondere Motive aus, andere Städte stellen den klassischen Baum mit Beleuchtung auf. Um diesen Baum werden die einzelnen Hütten und die Stände aufgestellt und anschließend weihnachtlich dekoriert. Damit man auch Abends eine gute Sicht hat erleuchten Lichterketten und zusätzliche Lampen die Märkte. Somit können die ungarischen Weihnachtsmärkte auch bis 9 Uhr am Abend besichtigt werden.

Ein ungarischer Weihnachtsmarkt ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Für die Kleinen gibt meist kleine Spiele wie Karussells und kleine Züge zum mitfahren, die ihre Runden durch den Markt drehen. Für Freunde der süßen Versuchung gibt es diverse Lebensmittel und Erzeugnisse wie ungarisches Weihnachtsgebäck, Szaloncukor und selbstgemachtes Bischofsbrot. Es gibt natürlich auch kandierte Früchte und viele weitere köstliche Versuchungen wie zum Beispiel ungarischen Marzipan. Für die Eltern gibt es Stände mit Glühwein, Glühmost und Punsch und für die Kinder gibt es natürlich auch einen warmen Kinderpunsch, damit man nicht frieren muss.

Ein wichtiger Bestandteil der ungarischen Weihnachtsmärkte ist natürlich die Thematik Weihnachten. Neben dem Weihnachtsbaum findet man meist auch Krippen, die oftmals von heimischen Künstlern gemacht werden. Hin und wieder spielt auch eine Kindertheatergruppe auf einer kleinen Bühne die Krippenszene nach und erfreut somit die Besucher. Für religiöse Menschen gibt es auch Stände mit Weihrauch und christlichen Symbolen wie Kreuzen, um sich an die wahre Bedeutung von Weihnachten zu erinnern.

Die ungarischen Weihnachtsmärkte sind also ein wunderbares Erlebnis für die ganze Familie. Der einzigartige Duft, die vielen Leckereien und ein angenehmes Ambiente lassen Weihnachtsstimmung aufkommen. Aufgrund der großen Beliebtheit entscheiden sich immer mehr Städte in Ungarn für einen jährlichen Weihnachtsmarkt und somit muss man nicht unbedingt nach Budapest, um einen ungarischen Weihnachtsmarkt zu erleben. Diese Märkte werden sicherlich für  eine wunderschöne Erinnerung sorgen, an die man zur Weihnachtszeit gerne zurückdenken wird. Wir wünschen frohe Weihnachten.

Comments

Meine Frau und ich kommen im nächsten Jahr zum 5.mal nach
Ungarn, Hajduszoboszlo, zum Kuren und jedesmal nicht nur
vom Gesundheitsergebnis angetan, sondern auch von den
fröhlichen und netten Magyaren. Wir haben auf dieser Reise
einen wunderbaren Kontakt mit einer Familie gefunden,
leider ist der Weg von Hamburg nur einmal im Jahr möglich.
Die Werbung nach Ostungarn zu reisen ist auch auf der
HH-Reisemesse nicht auffindbar, schade, die Behandlungen
und Top-Hotels mit eigener Therapieabteilung, wie Silver,
sind spitze und auch Bezahlbar, Kassenzuzahlung möglich.
Wir danken Ungarn! L. u. M. Nicolaysen, Hamburg.

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